In Zeiten des Lockdowns und in einem Bühnenbild, das dem des vorherigen Stücks sehr ähnlich ist, spannt sie einen Bogen zwischen neuen Technologien und vergangenen Zeiten.
La Madeleine Proust spricht dank ihrer offenen Art auch über Ökologie, philosophiert über die Absurdität von Produkten, die am anderen Ende der Welt hergestellt werden, über die Medien, spielt auf die Ehe für alle an und äußert – stets mit gesundem Menschenverstand – ihre Meinung zu diesem berühmten Lockdown, der so manches Leben auf den Kopf gestellt hat.
Humor, Poesie und pointierte Reflexionen. Immer auf der Suche nach den kleinen Madeleines von Proust, nach dem Duft von Suppe und hausgemachtem Kuchen.
„Ich möchte euch eine große Neuigkeit mitteilen: La Madeleine ist zurück! Aber … mit einer anderen Schauspielerin, die ich inszenieren werde. Sie wird natürlich den Akzent des Haut-Doubs haben, die gleiche Körperarbeit wie ich absolviert haben und meinen Text mit all ihrem Talent interpretieren können. Sie wird ihre eigene Energie und neue Einfälle in ihr Spiel einbringen.
‚Verratet mich‘, schrieb Bashung.
Ich freue mich sehr, mein Wissen weiterzugeben und den Staffelstab weiterzureichen. Diese Schauspielerin, Corinne Lordier, hat die Madeleine bereits (allerdings mit Playback-Stimme) in dem Stück „La Madeleine – Proust macht die Weltreise“ gespielt, in dem wir in manchen Szenen sogar zwei Madeleines waren!“